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11 Kölner/Innen, 11 Herkunftsnationen + 44 Objekte = Unzählige BLICKWINKEL

Audioguide BlickwinkelBLICKWINKEL – das ist keine klassische Audioführung. BLICKWINKEL – das ist mehr als die bloße Aneinanderreihung historischer Fakten. BLICKWINKEL – das ist, wie der Name schon sagt, ein sehr individueller Guide durch das Kölnische Stadtmuseum.

In Zusammenarbeit mit der Kulturmanagerin Britta Derichs von Artemidor hat Pausanio einen originellen Audioguide für das Kölnische Stadtmuseum realisiert: 11 Wahlkölner setzen diverse Ausstellungsobjekte in Bezug zu ihrer Biografie. Keine Frage, die ausgewählten Objekte repräsentieren bestimmte Stationen der Stadtgeschichte. Doch der Fokus der Hörführung liegt beim subjektiven Betrachter.

Was für eine Bedeutung haben die Zeugnisse der Kölner Stadtgeschichte für Menschen mit Migrationshintergrund? Dieser Frage ist BLICKWINKEL nachgegangen: Herausgekommen ist eine Hörführung in 12 Alben, die vor Augen und Ohren führt, was Köln so besonders macht: Die Kölner nämlich – egal ob zugezogen oder gebürtig.

Die Hörführung kann im Kölnischen Stadtmuseum ausgeliehen werden. Außerdem gibt es den Guide zum kostenlosen Download bei pausanio.de.

Gefördert wurde das Projekt BLICKWINKEL von der RheinEngergieStiftung Kultur und den Freunden des Kölnischen Stadtmuseums e.V.

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Pausanio schwimmt mit dem Strom

Fast jeder tut es:  Die einen lachen sich schlapp über die witzigsten Videos auf YouTube, die anderen genießen zu Hause am PC die schönsten Songs Im Internetradio und wieder andere fiebern LIVE mit dem Lieblings-Fußballverein vor dem TV! Oder sie hören –  seit neuestem –  mit der Pausanio-App noch mehr Kultur zu einem günstigen Preis!

Was haben diese Leute gemeinsam? Sie alle nutzen LIVE Streaming!

Doch was versteht man unter „Stream“ bzw. „Streaming“? Und wie funktioniert das?

“Streaming” (zu dt. etwa „Strömend“) beschreibt den Prozess des Aufteilens von Video- oder Audiodaten in Pakete, die dann über jegliche Art von Netzwerken versandt werden können. Der Computer des Empfängers setzt diese Einzelpakete wieder zu einem flüssigen Video/Audio zusammen.

Kurzum bedeutet das: Audio- bzw. Videoinhalte können in Echtzeit ins Internet gestellt und gleichzeitig angesehen und angehört werden.

Anders als beim Download, bei dem die Datei vor der Wiedergabe zunächst komplett auf den Rechner übertragen werden muss, kann beim Streaming-Verfahren die Wiedergabe fast sofort beginnen. Somit sind Liveübertragungen mit nur kurzer Zeitverzögerung möglich, weshalb man das Streaming auch als internetbasierte Entsprechung zu herkömmlichem Fernsehen und Radio betrachtet.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Stream: Live-Streams und On-Demand-Streams.

Beim Live-Stream werden die Daten tatsächlich live oder mit kurzer Zeitverzögerung vom Server zum Empfänger gesendet. Die Daten werden unabhängig vom Server des Betrachters ausgetauscht. Diese Technik kommt z.B. bei Übertragungen von der Fußball-WM zum Einsatz.

Beim On-Demand-Stream werden die ankommenden Daten zunächst auf dem Server im Zwischenspeicher (Cache) gespeichert und werden erst dann gesendet, wenn der Benutzter diese anfragt. Dies kommt z. B. bei Online-Filmportalen zum Einsatz. Hierbei hat der Betrachter zusätzlich die Möglichkeit vor- und zurückzuspulen, da sich die Daten auf dem Zwischenspeicher befinden und er darauf zugreifen kann.

Ein Vorgang ist jedoch bei beiden Verfahren notwendig: das Encodieren. Das Verfahren bezeichnet eine Aufbereitung der Rohdaten für das Streaming. Riesige Datenmengen müssen für die Übertragung komprimiert werden. Beim Encodieren werden zu diesen Datenmengen Steuerungsinformationen beigefügt, die den Datenaustausch regeln. Wie gut und störungsfrei die Datenübertragung verläuft, hängt von der Anpassung zur verfügbaren Bandbreite der Internetverbindung ab.

Durch den Ausbau von breitbandigen Internetzugängen ist Streaming  mittlerweile eine interessante Alternative zu herkömmlichen Kabel-/Funk-/Satelliten-Übertragungen. Viele Radiosender verwenden nur das Internet und das sehr erfolgreich.

Ist das Streaming eine gute Alternative zu festen Tonträgern z.B. CDs oder kann es diese sogar ersetzen? Die Musikindustrie zumindest hofft darauf. Streaming wird auf Plattformen als Abo angeboten.  Dies bietet viele Vorteile, u. a. dass man die Musik nicht beschaffen oder besitzen muss und alle Inhalte über soziale Netzwerke teilen kann – das alles bequem von zu Hause aus. Ob es dabei auch als tragfähiges Geschäftsmodell taugt, wird die Zukunft zeigen. Derzeit scheint vor allem eines klar zu sein: Der größte Nutznießer  ist der Kunde. Streaming – so die Experten – wird in Zukunft starke Impulse in die Musikwirtschaft aber auch in andere Medienbereiche geben.

Die kleine Flatrate für 24 Stunden

Nun macht sich auch Pausanio diese Technik zunutze:

Pausanio bietet einen Stream für 24 Stunden zu einem geringen Preis – in diesem Zeitraum können alle Produkte in der iPhone-App  mittels Stream angehört werden.

Mittlerweile ist das Angebot mit über 460 Audioguides und mehr als 7000 Hörstationen so groß und vielfältig, dass für jeden etwas dabei sein dürfte. Perfekt für alle, die auf einem Städtetrip oder Kurzausflug nicht auf Infos verzichten möchten . Damit wird sogar der spontanste Ausflug zum kulturellen Highlight!

Der Vorteil: Die Flatrate kann je nach Bedarf zu jeder Zeit  für 2,99 € und dann für 24 Stunden aktiviert werden. Wer die Audioguides lieber besitzen möchte um sie bei Bedarf wieder zu hören, kann sie nach wie vor zum Originalpreis kaufen.

Museums-Wettbewerb: And the winner is…

Unsere Jury hat abgestimmt: Das Kölnische Stadtmuseum mit ihrem Daumenkino zum Heinzelmännchenbrunnen ist der Gewinner unseres App-Wettbewerbs!

So haben die Jurymitglieder ihre Wahl begründet:

•    „Das Daumenkino ist witzig und medial spannend – eine der ältesten Bewegtbildtechniken für eine Bewerbung um eine Augmented-Reality-App. Cool. Das Heftchen (das ich ja auch mal in die Hand nehmen konnte) ist sehr professionell produziert, überzeugt in jedem Detail und erzählt die bekannte Geschichte mit Witz und Freiheit.“ (Antonia WunderlichKulturvermitteln e.V.)

•    „Das Team vom Stadtmuseum hat am ehesten verstanden, was Ihnen eine App mit Augmented Reality für Möglichkeiten bietet. Sie haben eine witzige und zudem noch aufwändige Umsetzung gewählt – das ist in meinen Augen auch ein nicht zu unterschätzender Aspekt für die spätere gemeinsame Arbeit an dem Produkt. Engagement und einen Blick über den Tellerrand hinaus – das sind die Voraussetzungen für ein gutes Konzept.“ (Anke von HeylKultur Event Büro und Kulturtussi )

•    „Der Beitrag des Kölnischen Stadtmuseums setzt sich besonders kreativ und reflektiert damit auseinander, was es heißt, ein Exponat durch eine zweite, medial vermittelte Realität zu überblenden und damit „anzureichern“. Die spielerisch-ironische Haltung, die nicht zuletzt darin zum Ausdruck kommt, dass das Hightech-Medium Augmented Reality mit einem altertümlichen Daumenkino simuliert wird, eröffnet neue Perspektiven auf das Exponat, das Medium und die Rolle der Akteure in der Kulturvermittlung.“ (Michael Müller - Culture to go)

•    „Grossartig! Augmented Reality wird als Thema mit hoher technologischer Kenntnis aufgenommen und sehr überzeugend umgesetzt. Und das alles noch gespickt mit Witz und Kreativität. Höchste Punktzahl auf allen Ebenen.“ (Holger Simon - Pausanio)

Wir danken nochmals allen teilnehmenden Museen für ihre kreativen Einreichungen. Ihnen allen sieht man das Engagement für die Sache und den Spaß an der Umsetzung an. Auch uns selbst hat dieser Wettbewerb enorm viel Spaß gemacht – die Spannung auf die Beiträge, die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Einreichungen und die folgenden Diskussionen darüber. Das Thema Augmented Reality wird uns in diesem Jahr noch stark beschäftigen. Den Austausch darüber wollen wir auch über den Wettbewerb hinaus mit Ihnen weiterführen!

Hier der Beitrag nochmal in Bewegung:

 

Wir werden Sie an dieser Stelle natürlich über den weiteren Verlauf der Konzeption und Umsetzung der Augmented Reality App auf dem Laufenden halten.

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Museums-Wettbewerb: Stiftung Schloss Gottorf – Jüdisches Museum Rendsburg

Last, but not least stellen wir Ihnen heute unsere finale Einreichung vom Jüdischen Museum in Rendsburg vor.

Als besonders wichtiges Element in der jüdischen Tradition hat das Team einen Chanukka-Leuchter ausgewählt, den sie in ihrer Einreichung repräsentieren. Mit einem Augenzwinkern am Ende gehen sie auch auf besondere Bedingungen in ihrem Haus ein:

Auszug aus der Bewerbung:

Im Team stellen wir einen Chanukka-Leuchter da; die Bildserie zeigt sozusagen den chronologischen Ablauf des Anzündens von der ersten zur achten Kerze, fasst die neunte Kerze – die Dienerkerze – mit ein und da wir in dem historischen Gebäude der Synagoge (diese ist in das Museum integriert) mit offenem Feuer hantieren, darf natürlich die warnende Hand mit dem Feuerlöscher nicht fehlen.

Das Fototeam besteht aus Kolleginnen und Kollegen verschiedenster Arbeitsbereiche der Stiftung; für die Dienerkerze konnte sogar eine junge Besucherin gewonnen werden.

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Museums-Wettbewerb: Kölnisches Stadtmuseum

Das Team vom Kölnischen Stadtmuseum war fleißig wie die Heinzelmännchen und hat für unseren Wettbewerb nicht nur ein Ausstellungsstück nachgestellt, sondern auch gleich gezeigt, in welcher Form sie eine AR-App nutzen würden.

Die Schneidersfrau des Heinzelmännchenbrunnens  ist im ehemaligen Zeughaus Kölns ausgestellt. Der Brunnen wird seitdem durch einen witterungsbeständige Kopie der neugierigen Dame geziert. Doch dank eines Daumenkinos ist das Orignal in seiner angestammten Umgebung zu sehen – inklusive erschrocken-stolpernden Heinzelmännchen.

Die Heinzelmännchen vom Stadtmuseum:

Auszug aus der Bewerbung:

“Wir haben uns gerne der Aufgabe gestellt und dies zum Anlass genommen, die
Schneidersfrau des Heinzelmännchenbrunnens, die im Original seit 1994 in der
Ständigen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums steht, wieder mit “ihren
Heinzelmännchen” zusammenzuführen.
Nun ja… eine App haben wir leider noch nicht, aber wir haben uns schon einmal
überlegt, wie so etwas aussehen könnte. Aber sehen Sie selbst…”

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Museums-Wettbewerb: Museum Kunstpalast

Noch bis diesen Sonntag  ist im Museum Kunstpalast die Sonderausstellung “WELTKLASSE. DIE DÜSSELDORFER MALERSCHULE 1819-1918″ zu sehen. Parallel zur Ausstellung hat das Museum ein Programm für Schulklassen angeboten, bei dem zum Schluss ein „lebendes Bild“ gestellt wurde: Peter Janssens “Sie alle folgen dem Stern” von 1902.

Das Museum Kunstpalast besitzt selbst einen große Sammlung von Gemälden der Düsseldorfer Malerschule. Viele davon – und so auch dieses – sind von literarischen Vorlagen und vom Theater inspiriert. Das für unseren Wettbewerb eingereichte Foto wurde am 24.11.2011 mit Schülern der Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf aufgenommen.

Eine schöne Inszenierung und mit Sicherheit ein Riesenspaß für die Kinder!

 

 

 

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Museums-Wettbewerb: Freilichtmuseum Kommern

Die zentralen “Sammlungsgegenstände” des Freilichtmuseums Kommern sind historische Gebäude, die an ihrem ursprünglichen Standort ab- und im Museum originalgetreu wieder aufgebaut wurden.

Die “Gaststätte Watteler” aus Eschweiler über Feld ist eines davon. Sie ist zugleich das erste Gebäude der neuen Baugruppe „Marktplatz Rheinland“, die in Kommern nun nach und nach entstehen wird. Das Besondere an der Baugruppe: Sie wird erstmals kleinstädtisches Leben vom Kriegsende bis in die 1970er Jahre zeigen – aus einer Zeit also, die viele Besucher noch kennen.

Für unseren Wettbewerbhabend die Mitarbeiter den Rohbau schon einmal eingeweiht, Kneipenszenen nachgestellt und diese dann ins zukünftige Ambiente montiert. Denn so soll es in Zukunft aussehen: Wenn die Gaststätte wieder hergerichtet und mit den Originalmöbeln eingerichtet ist, werden Besucherinnen und Besucher darin nicht nur eine Ausstellung zur Geschichte der Gastwirtschaft finden, sondern auch am eigenen Leib das Leben in der Gastwirtschaft erleben können – Bierausschank und Häppchen inklusive.

Die Bildmontage:

 

Das Making-of:

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Museums-Wettbewerb: LehmbruckMuseum

 

Anfang November 2011 feierte das LehmbruckMuseum in Duisburg den 100. Geburtstag des prominentesten Werkes seines Namensgebers: Die “Kniende” (links im Bild das hübsche Original, fotografiert von Hans Weingartz, CC-BY-SA-3.0-DE).

Wie? Mit einem Flashmob.

Bei diesem Flashmob haben sich – an einem verkaufsoffenen Sonntag – etwa 150 MitarbeiterInnen und FreundInnen des LehmbruckMuseums zentral in der Duisburger Innenstadt versammelt und, organisiert über Facebook und Social-Media-Kanäle, zu den Klängen von Claude Debussys “Claire de Lune” für einige Minuten in der Pose der Skulptur verharrt.

Und für unseren Wettbewerb sprang dabei auch noch etwas heraus – worüber wir uns sehr gefreut haben!

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Museums-Wettbewerb: Beethoven-Haus Bonn

Das Beethoven-Haus in Bonn hat im Rahmen eines Kinderworkshops zwei Bilder für unseren Museums-Wettbewerb nachgestellt.

Die Kinder konnten zum einen in die Rollen der Familie Breuning zur Teestunde schlüpfen und zum anderen so grimmig wie Beethoven in seinem berühmten Portrait von Joseph Karl Stieler kucken. Die jungen Besucher des Beethoven-Hauses haben so mit Spass einiges über Beethoven und seine Jugend in Bonn erfahren. Eine tolle Form der Vermittlung, auch ganz ohne Augmented Reality.

Schattenriss der Familie Breuning

Beethoven Portrait

 

 

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Museums-Wettbewerb: Freilichtmuseum Hessenpark

Im letzten Jahr haben wir einen Wettbewerb für die deutschen Museen ausgerufen, bei dem sie ein Stück aus ihrer Sammlung möglichst kreativ nachstellen sollten. Als Preis winkt eine Museums-App von Pausanio. Aber nicht irgendeine, sondern eine App mit einer der neuesten und faszinierendsten digitalen Innovationen der letzten Jahre: Augmented Reality. (Mehr zu Augmented Reality und dem Wettbewerb)

Der Einsendeschluß für den Wettbewerb ist gekommen und wir haben einige tolle Wettbewerbsbeiträge erhalten. Diese werden wir nun nach und nach hier vorstellen, während sich die Jury die nächsten 2 Wochen den Kopf darüber zerbrechen kann, welches Museum denn nun am kreativsten war und den Sieg davon tragen wird.

Den Anfang macht das Freilichtmuseum Hessenpark. Hier hat man sich nicht mit einer einfachen Maskerade zufrieden gegeben, nein, es wurde direkt ein ganzes Haus nachgebaut. Genauer gesagt die “Schmiede aus Weinbach“.

Die Einreichung:

Und so entstand der Nachbau:

Ein Auszug aus dem Bewerbungsschreiben:

Mehr als 100 historische Gebäude, kulturgeschichtliche Objekte aus vier Jahrhunderten, altes Handwerk und traditionelle Landwirtschaft – im Freilichtmuseum Hessenpark lässt sich wie auf einer Zeitreise das ländliche Hessen von früher entdecken. Zahlreiche Ausstellungen, Führungen, Vorführungen und Veranstaltungen sind fester Bestandteil des  Angebots. Die bedeutendsten Objekte unserer Dauerausstellung sind unsere Häuser. Deshalb haben wir beschlossen, im Rahmen des App-Wettwerbs eines unserer Häuser – die Schmiede aus Weinbach – nachzubauen.

 

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